Orvin, ein typisches Dorf im Berner Jura, ist aufgrund seiner landschaftlichen und kulturellen Bedeutung im ISOS (Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz) aufgeführt. Trotz der Ausweitung der Villenviertel seit den 1970er-Jahren ist es diesem Dorf gelungen, seinen Gürtel aus Hochstamm-Obstgärten zu erhalten. Diese alten Obstgärten zeugen von der traditionellen Verbindung zwischen Wohngebieten und regionalem Obstanbau und sind für die Biodiversität von grossem Wert, da die alten Bäume seltene Käferarten beherbergen. Angesichts der Verdichtung und der Alterung der Bäume ist der Erhalt solcher Obstgärten für die meisten Dörfer im Parkgebiet eine grosse Herausforderung (Fotos von 2017 und 2024: Nathalie Sutter).
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Tipp ! Im Frühjahr ist die Pflege der Obstgärten von entscheidender Bedeutung: Formschnitt und erste Behandlungen nach dem Austrieb tragen dazu bei, dieses wertvolle Erbe an Bäumen und Obstkulturen zu erhalten. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Themenblatt «Arbres et vergers» («Bäume und Obstgärten», nur auf Französisch).
